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Bugenhagen-Schülerinnen und -Schüler zu Gast an der HGS

Gemeinsam ankommen 2

In diesem Schuljahr konnte das in 2016 gestartete Projekt fortgesetzt werden.

Das Ziel dieses Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern einen fließenden Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule zu ermöglichen.

Der erste Schritt erfolgte bereits zu Beginn des Jahres. Zum Teil im größten Schneetreiben besuchten Schülerinnen und Schüler der 6., 7. und 9. Klassen die Viertklässler der Bugenhagenschule und der Luther-Schule, um ihnen alle ihre Fragen rund um die Holstentor-Gemeinschaftsschule zu beantworten. Fragen und Unklarheiten waren zahlreich vorhanden und konnten mithilfe der HGS-Schülerinnen und Schüler geklärt werden. Besonders interessierte die Grundschüler die Regeln zur Handynutzung, die Fußballstunden an unserer Schule oder aber die Abläufe im Ganztagsbereich.

Im Mai luden wir dann die baldigen HGS-Schülerinnen und –Schüler ein. Sie durften am Unterricht in den fünften Klassen teilnehmen, die Pausenaktivitäten erproben und die Lernwerkstatt sowie die Wohnung kennen lernen.

Acht Bugenhagen-Schülerinnen und -Schüler folgten dieser Einladung und konnten Eindrücke über neue Unterrichtsfächer sammeln. Sie erhielten Einblicke in den Mathe-, Deutsch-, Sport- und Nawi-Unterricht an der HGS, auch die Klassenlehrerstunde stand auf dem Plan.

Schön, dass ihr bei uns wart. Wir freuen uns darauf, euch ab August an unserer Schule begrüßen zu können.

Frau Papke und Frau Pophal im Namen des gesamten Teams der HGS

Ferienaktion „Kanufahren rund um Lübeck“ vom 25. – 27.07.2016

image1Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am ersten Ferientag Schülerinnen und Schüler der Schule Tremser Teich und der Holstentor-Gemeinschaftsschule auf dem Vereinsgelände des Kanuclub Lübeck. Dort wurden sie bereits von den Organisatoren der Ferienaktion, den Diplom-Sozialpädagogen Helena Kolossa und Robert Wintermann, erwartet, die im Namen der Schulsozialarbeit Standort Sankt Lorenz Süd / Sankt Lorenz Nord A ein dreitägiges Programm unter dem Motto „Kanufahren rund um Lübeck“ zusammengestellt hatten.

image3Am ersten Tag starteten die Schülerinnen und Schüler mit einer Besichtigung des Vereinsgeländes. Ein Trainer des Kanu Clubs, der ihnen an allen Tagen zur Seite stand, zeigte ihnen die Umkleiden, die sanitären Anlagen, die Container für Paddel und Schwimmwesten und erklärte ihnen die verschiedenen Bootstypen. Weiter ging es mit einer Einweisung in die Paddeltechnik und den Umgang mit den Booten. Anschließend erhielten alle angehenden Kanuten eine Schwimmweste und eine Kunststofftonne zur wasserdichten Unterbringung ihrer Wertsachen während der Fahrt. Nun war der große Moment gekommen: Acht Kinder und drei Erwachsene verteilten sich gleichmäßig um einen 140 kg schweren Großcanadier, hoben ihn mit einiger Anstrengung an und trugen ihn zum Steg, um ihn vorsichtig über eine Rolle in den Elbe-Lübeck-Kanal gleiten zu lassen.

Schon an Land waren die Sitzplätze festgelegt worden, so dass jedes Kind direkt mit seinem Paddel in der Hand einsteigen konnte. Manche kostete dies einige Überwindung und sie mussten ihren ganzen Mut zusammen nehmen, da sie zum ersten Mal in ein Kanu stiegen. Die Anweisungen des Steuermannes lernten die jungen Wassersportler schnell. Mit einem „Fertigmachen zum Paddeln“ hielten alle ihre Paddel weit nach vorne, allerdings ohne schon die Wasseroberfläche zu berühren. Erst die Aufforderung „und los“ veranlasste sie dazu ihre Paddel gleichmäßig und im Takt durch das Wasser zu ziehen, wobei sie sich immer an der vordersten Position im Boot orientierten.

Ihre erste Tour führte sie unter der Possehlbrücke hindurch, vorbei an der Lachswehr und den Stadtgraben entlang bis zur Obertrave. Um die Energien wieder aufzutanken, steuerte die Gruppe die Softeisbude hinter der Holstentorbrücke an. Zurück ging es am Dom und der alten Wassermühle vorbei von der Obertrave in den Elbe-Lübeck-Kanal und einige Zeit später erreichten sie ihren Startpunkt. Noch einmal mussten alle Kräfte motiviert werden, um das große Boot vom Steg bis zu seinem Liegeplatz zu bewegen. Anschließend reinigten die Schülerinnen und Schüler den Canadier und brachten ihre Schwimmwesten und Paddel zurück. Nach einer Abschlussbesprechung im Kreis um eine Feuerstelle verabschiedeten sich alle gegen 14 Uhr.

image2Am Dienstag stand eine Erkundung der „Teufelsinsel“ beginnend an der Lachswehr auf dem Programm. Ein weiteres Ziel war die Puppenbrücke, von dort aus führte Herr Wintermann ein Geocaching durch. Der „Schatz“ befand sich in der Nähe des Holstentores. Da die Abläufe vom Vortag bekannt waren, konnte die Bootstour deutlich schneller starten. Im Anschluss erhielten die Kinder unter der Aufsicht von Frau Kolossa den Auftrag ein Feuer zu machen, über dem später Stockbrot gebacken wurde. Auch der zweite Tag war rundum gelungen, die Zeit war wie im Flug vergangen und die Kinder wären gerne noch länger im Kanuclub geblieben.

Mittwoch, der letzte Tag. Um 9.30 Uhr trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Einer-Kajaks zum Steg, denn heute sollte jeder sein eigener Kapitän sein. Nach einer Einführung in die Technik des Kajakfahrens setzte sich die Gruppe in Richtung Stadtgraben / Obertrave in Bewegung. Das Ziel waren zwei Geocaching-Punkte in Domnähe. Zurück im Kanuclub freuten sich die Kinder auf das gemeinsame Grillen. Bei der sich anschließenden Besprechung zeigten sich alle begeistert und wünschten sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Spannende Berufe mit Zukunft

IMG_2344Der WPU Berufs- und Lebensweltorientierung der Jahrgangsstufe 7 besuchte am „Tag der Technik“ die Firma Baader GmbH + Co. KG in Lübeck, Weltmarktführer von Fischverarbeitungsmaschinen.

Für einen Tag tauchten die Schüler und Schülerinnen in die Welt der Technik, einer Welt mit spannenden Berufen und aufregenden Perspektiven ein. Die Schülerinnen und Schüler experimentierten in der Ausbildungswerkstatt an steuerungstechnischen Bauteilen, praktische Aufgaben zur Mechanik und zur Pneumatik bewältigten sie mit Konzentration und Engagement.

IMG_2345Mit der Entdeckungstour in die Welt der Technik möchten wir die Begeisterung für technische Fragestellungen wecken. Der Ausbildungsleiter, Rüdiger Blank, freute sich über die jungen Besucher, stellte die Firma näher vor und leitete die Schüler und Schülerinnen in den praktischen Gruppenaufgaben an. Er beantwortete die zahlreichen Fragen, die sich aus den gestellten Gruppenaufgaben ergaben.

IMG_2357Die Gruppenaufgaben wurden von den Schülerinnen und Schülern mit großer Freude bewältigt. Vielleicht konnten wir mit der Teilnahme am “Tag der Technik” bei dem einen oder anderen Jugendlichen einen Denkanstoß auslösen, Interesse für einen Ausbildungsberuf wecken. Ein Leben ohne Technik ist nicht mehr vorstellbar. Technik ist unser ständiger Begleiter im Alltag.

IMG_2364Die Rückmeldungen der Jugendlichen zeigen uns sehr deutlich, dass wir mit der Durchführung einer solchen Aktion genau richtig liegen.

Celina B., 7b:
„Ich fand den Tag eigentlich ganz cool, da die Mitarbeiter richtig nett waren.“

Moira S., 7b:
„Ich fand den Tag sehr Interessant, weil ich einen Eindruck bekommen konnte, wie es in diesem Beruf zugeht und welche Kenntnisse man für so einen Beruf haben muss.“

IMG_2375Pia F., 7d:
“Es war sehr interessant, einen Einblick in die Firma zu bekommen, es würde mich freuen, wenn wir sowas öfter machen.“

Wir bedanken uns bei der Firma Nordischer Maschinenbau Rud. Baader  für die gute Zusammenarbeit.

S. Gerstemeier / E. Reinert

7c ging hinaus und erlebte

Leitersprung

Leitersprung

Leitersprung 2

Leitersprung 2

Um den Teamgeist innerhalb der Klasse zu stärken und sich für den Schulalltag besonders fit zu machen, nahm die Klasse 7c an einem speziellen Programm von EXEO e.V. teil. Sie tauschte drei Tage den Klassenraum mit einem Gästehaus auf dem Gut Rothenhausen ein.

In zahlreichen kooperativen Teamübungen erlebte die Klasse ihre Grenzen und Stärken. Die Schüler und Schülerinnen lernten, mit ihren Stärken und Schwächen umzugehen. So mussten sie nicht nur die durch professionelle Erlebnispädagogen gestellten Team-Aufgaben lösen, sie mussten sich auch selbst versorgen. Die jeweiligen Mahlzeiten wurden gruppenweise vor- und nachbereitet.

Das Team 7c

Das Team 7c

Die durchgeführten Aktionen wie zum Beispiel die Nachtwanderung, der Leitersprung, der Niedrigseilparcours oder auch das Lagerfeuer mit Stockbrot haben viele Anregungen und Verbesserungen für den Schulalltag ergeben.

S. Gerstemeier / T. Herfurth

Unsere Fußballjungen W IV sind Bezirksmeister

Die siegreiche Mannschaft der HGS

Die siegreiche Mannschaft der HGS

Riesig war der Jubel nach dem gewonnenem 9-m-Schießen im Endspiel der Bezirksmeisterschaften in Glinde am Donnerstag.den 16.Juni.

Der Weg zum Titel war hart erkämpft. Mit aufmunternder und antreibender Unterstützung ihres Trainers Michael Feil kämpfte sich die Mannschaft immer wieder zurück ins Spiel. Im Halbfinale war die Mannschaft des Gastgebers die Sachsenwald Schule aus Reinbek der Gegner. Nach langem Rückstand drehte unsere Mannschaft das Spiel noch in den letzten zwei Spielminuten und gewann mit 4:3.

Im Finale war das Gymnasium Harksheide (Sieger in ihrem Halbfinale mit 1:0 gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Geesthacht) der Gegner. Nach zweimaligem Rückstand gelang Nihat Barutcu mit dem Schlusspfiff in der Verlängerung der Ausgleich. Damit ging es ins nervenaufreibende 9-m-Schießen, in dem Jonas Steenbeck, Julian Kiewitt und Nihat Barutcu trafen und unser Torwart Louis von der Ahe zweimal spitzenmäßig hielt und so den Titel sicherte.

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft.

M. Feil

Endlich wieder Kreismeister!

Nach einer langen Durststrecke ohne Titel hat die Holstentor-Gemeinschaftsschule den Kreismeistertitel im Schulfußball in der Wettkampfklasse IV – das sind die Jahrgänge 04-06 – errungen.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem kämpferischen Einsatz siegte unsere Mannschaft am Montag, den 30.05.2016 in der Endrunde auf dem Sportplatz der HGS gegen das Johanneum mit 4:2 und gegen die GGS St. Jürgen mit 1:0. Somit ist die Mannschaft für die Bezirksmeisterschaft am 16.06.2016 in Reinbek qualifiziert. Die nächsten Trainingseinheiten werden intensiv genutzt, um gut vorbereitet in die Spiele zu gehen.

Viel Erfolg für die Mannschaft.

M. Feil

12 Jahre „Fit für die Ausbildung ?!“ Holstentor-Schüler machten sich fit für den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt

Gesprächsrunde mit Schüler/-innen der Holstentor-Gemeinschaftsschule und Frau Kanthak (Personalreferentin der Firma H. & J. Brüggen KG)

Gesprächsrunde mit Schüler/-innen der HGS und Frau Kanthak (Personalreferentin der Firma H. & J. Brüggen KG)

Die Teilnehmer/innen wurden auf Grund ihrer Bewerbungen ausgewählt und fuhren vom 21. –23. April 2016 nach Scharbeutz ins DLRG Tagungshaus, um sich gezielt und intensiv auf den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.

Unter anderem ging es darum, ein Problembewusstsein für mögliche Barrieren

dieses Übergangs zu schaffen und wie man diese überwinden kann. Neben der Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen, standen vor allem ausbildungsrelevante Fähigkeiten und soziale Kompetenzen im Vordergrund sowie die Vorbereitung auf die Bewerbungssituation.

Selina und Jenny (Schülerinnen der Klasse 9b der HGS) bedanken sich im Namen der Gruppe bei Frau Kanthak für die Gesprächsrunde

Selina und Jenny (Schülerinnen der Klasse 9b der HGS) bedanken sich im Namen der Gruppe bei Frau Kanthak für die Gesprächsrunde

Frau Kanthak, Personalreferentin der Firma Brüggen, stand den Schüler/innen am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer zweistündigen Gesprächsrunde unter der Überschrift „Rund um die Bewerbung“ für Fragen zur Verfügung.

Höhepunkt des dreitägigen Seminars war für alle ein persönliches einstündiges Einzelcoaching mit Videoeinsatz.

Die Leitung lag in den Händen der Dipl. Sozialpädagogin Helena Kolossa (Schulsozialarbeit im Sozialraum St. Lorenz Süd) und den Lehrkräften Maik Ehrhardt und Stefan Stichnoth. Unterstützt wurden sie durch die isfa GmbH (interkulturelle Schule für Fortbildung und Ausbildung)

„Wir freuen uns, dass wir das Seminar  in diesem Jahr durch die wiederholte finanzielle Unterstützung der Possehl-Stiftung und der Michael-Haukohl-Stiftung, bereits zum zwölften Mal anbieten konnten. Eine solche individuelle Zuwendung und Förderung ist im Klassenverband nur schwer zu erzielen“, unterstützt Schulleiter Lutz Glaeßner die Maßnahme. Er hofft, das Seminar, welches ein fester Baustein des Berufsorientierungscurriculums der Schule ist, auch im kommenden Jahr mit Hilfe der Stiftungen anbieten zu können.

Die Gruppe

Die Gruppe

Jannik K. (Klasse 9b) zog am Ende des dritten Tages sein persönliches Resümee:
„Das Seminar kann ich nur weiterempfehlen! Das Einzelcoaching hat mir sehr gut gefallen, ich fühle mich jetzt bei einem Vorstellungsgespräch sicherer. Durch die Teamübungen habe ich gelernt, wie man zielgerichtet zusammen arbeitet.

Auch der Vortrag der Personalreferentin der Firma Brüggen, Frau Kanthak, brachte mir neue Erkenntnisse in Hinblick auf eine optimale Bewerbung.“

M. Ehrhardt, S. Stichnoth

Sich selbst aus neuer Perspektive sehen – Chancen einer Potenzialanalyse

Logo_BOPDas Handlungskonzept Praxis Lebensplanung und Schule – kurz „Handlungskonzept PLuS“  – unterstützt Jugendliche der HGS individuell, kontinuierlich und praxisorientiert bei  der Berufs- und Lebensplanung.

Drei Tage raus aus der Schule, raus aus dem gewohnten Ablauf – hinein in eine neue Gruppe, in fremde Räume und Zeitabläufe, Kontakt zu fremden Teamern, sich einer Beobachtungssituation stellen, theoretische und praktische Aufgaben bewältigen, Kritik,  Verbesserungsvorschläge annehmen und damit umgehen – das war eine große Herausforderung für die zwölf  ausgewählten Jugendlichen des 8. und 9. Jahrgangs.

Ayleen, Marlyn und Laura haben die Aufgabe „Modellbau“  kreativ gelöst.  Im Hintergrund arbeitet noch eine Gruppe unter Beobachtung der Teamer.

Ayleen, Marlyn und Laura haben die Aufgabe „Modellbau“ kreativ gelöst. Im Hintergrund arbeitet noch eine Gruppe unter Beobachtung der Teamer.

In der dreitägigen Potenzialanalyse im Rahmen des Programms „Handlungskonzept PLuS“ (in den Räumen des BQL) zeigten die Schüler/-innen ihre Stärken im Team zu arbeiten und Lösungsstrategien für knifflige Aufgaben zu finden. Sie lernten, ihre Arbeitsprozesse sinnvoll zu organisieren (Holzarbeiten, Textil/Nadelkissen, Kochen) und unterstützten sich dabei gegenseitig. In der Einzelarbeit (Modellbau, Farbe) zeigten einige ihre Kreativität, andere konnten ihre Ideen z.B. besser in der Textarbeit (Plakatgestaltung) einbringen.

Nach jedem Auftrag haben sie von den Beobachtern ein Feedback erhalten, hierbei wurden ihnen insbesondere ihre Ressourcen mitgeteilt.

Die Auswertung der Potenzialanalyse wurde in der Folgewoche mit den Jugendlichen und ihren Eltern in persönlichen Abschlussgesprächen in der Schule besprochen. Dabei haben alle Jugendlichen eine Mappe mit ihrer Auswertung der Potenzialanalyse  erhalten. Das war ein spannender und für einige sehr motivierender Abschluss des Projektes.

Die einhellige Meinung der Jugendlichen: „Das würde ich sofort wiederholen!“

Für das gute Gelingen des Gesamtprojektes „Handlungskonzept PLuS“ in der HGS und besonders für die Potenzialanalyse danken wir Frau Mine Toprak. Sie ist unser beliebter, verlässlicher Coach an der HGS.

Siehe auch Fotogalerie zur Potenzialanalyse „PLuS“ 2016.

E. Reinert und M. Toprak

*Die Potenzialanalyse wurde von der  Berufsausbildungs- und Qualifizierungsagentur Lübeck GmbH (BQL) angeboten.

Fit für die Ausbildung?! Seminar 2016 erfolgreich gestartet

image116 Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang, die sich zuvor schriftlich bewarben, nehmen vom 21. bis 23. April 2016 am Seminar „Fit für die Ausbildung“ teil.

Das DLRG-Tagungshaus in Scharbeutz bietet wie im vergangenen Jahr den äußeren Rahmen für die Durchführung. Unter optimalen Arbeitsbedingungen bereiten sich die Jugendlichen dort intensiv auf den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt vor. Finanziert wird das Projekt von der Possehl- und der Michael-Haukohl-Stiftung. Geleitet wird das Seminar von Helena Kolossa (Schulsozialarbeit St. Lorenz Süd), Maik Ehrhardt und Stefan Stichnoth (Lehrkräfte der HGS) in Kooperation mit der ISFA (Interkulturelle Schule/Fortbildung/Ausbildung) und der Firma Brüggen.

S. Stichnoth

Eltern auf Probe

Die jungen Eltern auf Probe der Klasse 8a

Die jungen Eltern auf Probe der Klasse 8a

In der letzten Woche vor den Osterferien (21.-24.03.2016) schlüpfte die Klasse 8a in eine ganz neue Rolle. Durch das Projekt „Eltern auf Probe“ (geleitet von Frau Le Grande) wurden die Schüler für 4 Tage und 3 Nächte zu Eltern und hatten die Verantwortung für ein Baby. Es handelte sich hierbei um einen Baby-Simulator, welcher 24 Stunden Pflege, Fütterung, Fürsorge und Windel wechseln in Anspruch nahm. Die Schülerinnen und Schüler kümmerten sich in Kleingruppen um ihr Baby und machten dabei die unterschiedlichsten Erfahrungen.

Anziehen will geübt sein

Anziehen will geübt sein

Vormittags kamen sie in der Schule zusammen und besprachen Themen wie Sexualität, Schwangerschaft und Verhütung. Selbstverständlich stand im Mittelpunkt immer das Baby. Fragen wie „Was isst ein Baby?“, „Wie wechselt man die Windel?“, „Wie halte ich das Baby richtig?“ oder „Was mache ich, wenn das Baby schreit?“ wurden an Ort und Stelle geklärt und praktisch umgesetzt. Nachmittags waren die Schülerinnen und Schüler auf sich allein gestellt. Sie nahmen ihr Baby mit nach Hause, zum Einkaufen, zu Freunden oder zu alltäglichen Terminen. Nachts waren sie für ihr Baby ebenso verantwortlich, egal ob es Hunger hatte oder einfach nur kuscheln wollte. Die Schüler kamen schnell an ihre Grenzen, wodurch das Thema BABY gründlich überdacht wurde.

Bäuerchen machen

Bäuerchen machen

Am letzten Tag (Erster Ferientag) kamen alle noch einmal in die Schule, wo der Simulator ausgewertet wurde. Resultat: alle Babys haben überlebt. ;o)

Im Nachhinein waren sich dennoch alle einig: „… das war anstrengend!“. Keiner von ihnen möchte jedoch die Erfahrung missen und hat am Ende stolz sein bzw. ihr Zertifikat in Empfang genommen.

S. Gießler